Lagerberichte Kerns 2014

 

Dienstag:

Heute war nicht ausschlafen angesagt, denn Michael und Bea und ich mussten um 05.45 Uhr im Zimbel sein, um die Pferde Domino und Apéro zu putzen. Die restlichen Sachen wie Sättel, Zaun, Putzzeug … usw. mussten wir zum Glück nicht mehr packen, denn die hatten wir am Tag zuvor bereits in den Hänger geladen.

Um ca. 07.00 Uhr fuhren wir mit unserem Gepäck und den Pferden los nach Kerns. Als wir dann in Kerns ankamen, stallten wir zuerst die Pferde ein, dann wurden uns ein paar Infos zur Woche gegeben und nachher bezogen wir die Unterkunft, die zum Glück in der Nähe vom Stall war. Gleich danach sattelten wir die Pferde für den Reitunterricht bei Frau Fankhauser, die uns in Dressur unterrichtete.

Um 12.00 Uhr gab es Mittagessen. Wir konnten nicht so viel essen, da wir anschliessend gleich Lauftraining hatten und es uns sonst hochgekommen wäre. Danach hatten wir nicht viel Zeit, konnten nur schnell in die Unterkunft das Schwimmzeug holen und mussten auch gleich sofort wieder aufbrechen. Mit dem Auto mussten wir zuerst eine halbe Stunde nach Engelberg ins Schwimmbad fahren. Auf der Fahrt Nachhause war es dann ganz still, denn wir waren kaputt. 

Um 18.00 Uhr hatte die erste Gruppe Gymnastik und die anderen mussten im Stall helfen. Eine Stunde später wurde dann gewechselt. Um ca. 21.00 Uhr gab es schliesslich Nachtessen: Tost Hawaii - wir liessen es uns schmecken. 

Wir mussten noch beim Abwasch helfen, danach konnten wir in die Unterkunft gehen und um 11.00 Uhr war dann Nachtruhe.

- Aline

 

Mittwoch:

Nach einer sehr kurzen Nacht starteten wir unseren zweiten Lagertag. Alle waren gut angekommen, die Betten verteilt und das Chaos in der Wohnung noch gering. Vor der ersten Verpflegung packten wir tatkräftig im Stall mit an. Die Aufgaben wurden verteilt und zusammen als Team war der Stalldienst nicht besonders anstrengend.

Nach dem Frühstück brach die erste Hektik aus, da wir alle pünktlich in der Dressurstunde sein wollten. Die Pferde waren heute anders verteilt. Deshalb mussten wir uns neu orientieren. Dies gelang uns ganz gut. Wir wurden von Frau Fankhauser, unserer Dressurolympia-Siegerin, für unsere Disziplin und unser Engagement gelobt.

Das Lauftraining war sehr anstrengend. Die Strecke führte meistens bergauf und die Sonne brannte auf unsere Köpfe. Später wurden wir mit einem köstlichen Mittagessen verwöhnt. Als wir verdaut hatten, fuhren wir nach Engelberg ins Schwimmtraining. Dort befassten wir uns mit der richtigen Schwimmtechnik. Dazu gehört der Startsprung, der korrekte Armzug und ein schneller Beinschlag. Wir bemerkten sofort unsere Fortschritte. Dies erfreute uns.

Die Rückfahrt nach Kerns nutzten wir als Zvieri-Pause. In Kerns angekommen, ging das Programm strickt weiter. In der Springstunde lernten wir viele neue und hilfreiche Tricks. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, damit wir intensiver gefördert werden konnten. Etwas spät genossen wir unser wohlverdientes Abendessen. Da wir noch nicht besonders müde waren, unterhielten wir uns miteinander, hörten Musik und erholten uns zusammen von einem anstrengenden, aber sehr schönen Tag.

- Tamara

 

Donnerstag:

Am Donnerstag, den 24.4.2014 wurden wir wie jeden Morgen um 07.00 Uhr geweckt und mussten um 07.20 Uhr im Stall helfen. Ich blieb immer bis 07.15 Uhr im Bett, denn da es so kalt war in unserem Zimmer, reichten mir 5 Minuten zum Umziehen. Beim Stalldienst half jeder jedem, denn alle wollten ja gerne schnell frühstücken.

Nach dem Frühstück machten wir die Pferde bereit. Mein Pferd war Domino, ein brauner Wallach aus der Schweiz. Um 09.15 Uhr ging es dann mit der Dressurstunde los. Ich hatte mega Freude, dass mein Pferd Domino so super am Zügel lief. Nach dem Reiten war Umziehen angesagt, nämlich fürs Joggen. Ich freute mich immer riesig aufs Joggen, da ich es sehr gerne mache und ich gut darin bin. Zum Glück gab es dann nach dem anstrengenden Lauftraining Mittagessen. Beatrice hat uns immer wieder verzaubert mit ihren Kochkünsten. Nach dem Mittagessen hatten wir dann endlich Zeit für uns, bis wir nach Engelberg ins Schwimmen mussten. Im Schwimmen machten wir, zum Glück, mehrheitlich Technik, die wir sehr gut gebrauchen konnten! Auf jeden Fall habe ich in diesen Schwimmtrainings sehr viel über die Feinheiten bei den Rollwendungen und Startsprüngen gelernt.

Nach der etwa 30-40-minütigen Heimfahrt nach Kerns hiess es Stalldienst, Pferde satteln und Springstunde! Immer wenn wir Springen hatten, habe ich mich riesig gefreut, denn ich mache es ziemlich gerne. Als die Springstunde zu Ende war, hatten wir ein kleines Zeitfenster fürs Umziehen und Abendessen und dann gab es die grosse Überraschung: Wir fuhren nach Stans und gingen bowlen!!! Lustig wie immer ging es zu und her. Ich war ziemlich überrascht von mir, als ich beim zweiten Schuss schon einen Strike hatte! Danach ging es immer besser, aber naja, jeder hat mal Glück. Das sah man dann auch bei mir in der zweiten Runde. Den Tag schlossen wir dann mit einem feinen Glace ab.

- Michi

 

Samstag:

Heute war der letzte Tag des Lagers. Wir standen auf und gingen zusammen „z‘mörgele“. Wir wussten, dass heute kein Schwimmtraining mehr stattfinden würde und erfuhren dazu noch, dass aus Zeitgründen auch das Lauftraining abgesagt worden sei.

Danach mussten einige im Stall helfen, die andern putzten die Unterkunft. Kaum waren wir fertig, mussten wir schon unsere Pferde bereit machen. Wir hatten Springen. In der Springstunde machten wir einen kleinen Parcours. Nach der Reitstunde waren alle zufrieden. Zusammen versorgten wir die Pferde. Danach gingen wir essen. Es gab Chicken Nuggets mit Potatoes und wie immer verschiedene Salate. Als wir fertig waren, mussten wir schon wieder die Pferde bereit machen, um pünktlich in die letzte Reitstunde zu kommen. In dieser Stunde übten wir das Vierkampfprogramm. Dies war nicht so einfach, denn zwei kannten es noch nicht und wir ritten es zu sechst (normalerweise zu viert). Da die Halle nicht sehr gross war, gab es ab und zu sehr kleine Wendungen. Wir ritten es einige Male und am Schluss übten wir speziell noch die Schulterwendung. Nach der Reitstunde versorgten wir ein letztes Mal die Pferde. Wir putzten dann alles blitzblank. Schliesslich bedankten und verabschiedeten wir uns von unseren Trainern dieser Woche.

Es verging nicht viel Zeit, da verluden wir Apéro, Domino und Sabira. Wir warteten noch bis auch Nandas Besitzer kam und sie verlud. Dann war es soweit. Wir fuhren ab Richtung Zimbel. Während der Fahrt spielten wir Black Storys und Quizduell. Die Fahrt ging schnell vorbei und wir kamen im Zimbel an. Dort versorgten wir die Pferde und ihr Putzzeug, etc. Wir putzten noch den Anhänger, dann waren wir fertig. Nach und nach wurden wir abgeholt.

Das Lager ist jetzt fertig, aber es bleibt uns sicher in Erinnerung. Es war anstrengend, aber auch lustig, wir haben viel gelernt. Jetzt sind wir bereit für unser erstes Vierkampfturnier.

- Sabrina & Nina